News

Informationen

Team

Methoden

Kontakt & Impressum

Patientengruppen

Kosten

Patientengruppen


Behandlungsablauf

Durch die enge Zusammenarbeit des Osteopathen und der CranioSacral Thereapeutinnen bieten wir die optimale Möglichkeit, Strukturen und Gewebe, die Gehirn und Rückenmark umgeben, bei Dysfunktionen zu lösen. Damit schaffen wir bestmögliche Bedingungen für ein gutes Funktionieren des Zentralnervensystems. So bereiten wir den Weg vor, um den Körper selbstregulierend arbeiten zu lassen. Andere Kindertherapien, wie Bobath und Vojta können nun besser greifen und helfen, die neu gewonnene Freiheit zu nutzen.
Wir bieten unsere Behandlung vor allem für Neugeborene, Säuglinge, Kinder und Schwangere, aber auch für Jugendliche und Erwachsene an.

Schwangere
- Hartnäckige Ischiasschmerzen
- Beckenschmerzen
- Nacken- und Kopfschmerzen

Die meisten Osteopathischen Techniken sind als „weich“ einzustufen und könne ohne Gefahr für Mutter und Kind durchgeführt werden.

Nach der Geburt
Hartnäckige Beschwerden, die länger als 3 Monate nach der Geburt weiterbestehen, weisen auf Beckenfunktionsstörungen Folge der Geburt hin. Dies kann häufig mit einer osteopathischen Behandlung in 1-2 Sitzungen behoben werden.

Säuglinge
Aus osteopathischer Sicht sind Hinweise für eine komplizierte Geburt aus Sicht des Säuglings:

- Sehr kurze (bis 1 Stunde) oder sehr lange Geburt (über 10 Stunden)
- Saugglocke oder Zange
- Sectio wegen Geburtsstillstand
- Schlüsselbeinbruch während der Geburt
- Beckenendlage oder Schräglage

Hinweis für funktionelle Störungen des Säuglings:
- Einseitige Kopfhaltung des Säuglings nach rechts oder nach links
- Abflachung des Hinterkopfes auf einer Seite wegen Schieflage
- Starkes Überstrecken des Kopfes nach hinten und Krümmung des   Körpers wie eine Banane
- Schiefhals
- Anhaltende Trinkschwäche in Verbindung mit den oben genannten   Störungen
- Starke Blähungen, Aufstossen
- Große Unruhe des Säuglings mit Verkrampfung der Hände bzw.   Arme
- Schreikind vor allem nachts (Säugling schreit über Stunden)

Was ist das Kiss Syndrom?
Kiss Syndrom ist die Abkürzung für Kopfgelenk induzierte Symmetrie Störungen. Das Kiss-Syndrom ist eine rein deutsche Erfindung und dieser Ausdruck ist international nicht gebräuchlich. Die Verfechter des KISS-Syndroms behaupten, dass praktisch alle Störungen beim Säugling und Kleinkind von Störungen des Atlas (erster Halswirbel) ausgehen.
Aus osteopathischer Sicht ist zwar der Atlas sehr häufig eine Ursache für funktionelle Störungen bei Säuglingen, aber bei weitem nicht die einzige.



Tonus-Asymmetrie-Syndrom

Dies ist die internationale Bezeichnung für funktionelle Störungen bei Säuglingen die sich in einer unterschiedlichen Gewebespannung ausdrücken. Neben den oben genannten Störungen des Atlas finden wir bei Säuglingen ganz häufig Störungen im Becken, Thorax, Bauchraum und vor allem im Schädelbereich. Der Blickwinkel der Osteopathischen Medizin ist hier nicht auf eine Modesyndrom (KISS) gerichtet, sondern auf den ganzen Säugling mit seiner individuellen Vielfalt an möglichen Störmustern, Bei der Therapie von Säuglingen ist daher eine präzise Diagnose von entscheidender Bedeutung. Die Therapie ergibt sich dann automatisch aus der Diagnose.

Kleinkinder
Bei Kleinkindern und Kindern finden sich häufig funktionelle Störungen als Ursache oder Teilursache für Krankheitsbilder. Im Einzelfall muss immer durch eine osteopathische Untersuchung abgeklärt werden, ob derartige Funktionsstörungen vorliegen. Im Folgenden einige Beispiele für häufige Krankheitsbilder, die osteopathische Ursachen oder Teilursachen haben:

- Koordinationsstörungen in der Grobmotorik oder Feinmotorik
- Gangstörung, vor allem „Einwärtsgang“
- Verkrümmung der Wirbelsäule oder des Brustkorbs
- Entwicklungsverzögerung motorisch
- Verzögerte Sprachentwicklung
- So genannte „zappelige“ Kinder
- ADS = Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
- Chronische Kopfschmerzen, Migräne
- Ungeklärte Bauchschmerzen
- Bettnässen
- Ungeklärte Schmerzen an den Beinen oder Armen

Erwachsene
Grundsätzlich können in der Osteopathie akute und chronische Bauchschmerzen behandelt werden.

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen:
- An der Wirbelsäule
- An den Armen und Beinen
- An den großen Gelenken wie Schulter, Ellenbogen, Knie, Hüfte,   Sprunggelenk
- Nach Unfällen mit Verletzungen der WS oder der Extremitäten

Spezielle Krankheitsbilder:
- Chronische Kopfschmerzen
- Schwindel
- Ohrgeräusche (Tinnitius)
- Chronischer Nackenschmerz
- Atypische Gesichtsschmerzen
- Kiefergelenks-Schmerzen
- Nervöse Magen-Darm-Beschwerden
- Chronischer Ischias-Schmerz
- Chronischer Beckenschmerz

Dies sind einige Beispiele für häufige in unserer Praxis vorkommende Krankheitsbilder. In der Regel sind bei diesen Krankheitsbildern am Anfang 3 Behandlungen im Abstand von 2-3 Wochen notwendig, dann erfolgt in 3-4 Monaten eine erste Kontrolle und bei langjährigen chronischen Verläufen dann alle 6 Monate eine Behandlung. Ziel ist immer eine Stabilisierung des Patienten durch Stärkung seiner Eigenkräfte auf möglichst hohem Niveau.